Rebsorten

Der Riesling

Der Wein ist rassig, frisch-elegant, stahlig und mineralisch. Kennzeichnend ist die typische pikante, fruchtige Säure. Die Farbe des Weines kann von blassgelb  bis goldgelb reichen. Aufgrund des relativ hohen Säuregehalts besitzen Rieslingweine eine gute Lagerfähigkeit (5–10 Jahre).

Der Grauburgunder

Der Grauburgunder liefert säurearme, aber körper- und extraktreiche Weißweine.

Die aus dem Pinot gris gekelterten Weine besitzen eine kräftige goldgelbe Farbe. Schmeckt besonders gut zu Fischgerichten.

Müller-Thurgau

Der Wein ist mild (wenig Säure), leicht süffig und besitzt einen leicht muskierten Duft und Geschmack. Durch den geringen Säuregehalt ergibt sich oft eine frühzeitige Alterung des Weines mit geringer Lagerfähigkeit.

Roséwein

Roséweine sind sehr hellfarbige Weine aus roten Trauben, die wie Weißwein hergestellt werden. Die Beeren dürfen dabei nicht oder nur wenige Stunden auf der Maische liegen. Je nach Intensität des Kontaktes mit den Beerenhäuten ist der Roséwein unterschiedlich stark gefärbt; das Farbspektrum reicht von lachsfarben bis zu kirschrot

Der Geschmack von Roséweinen erinnert an leichte Rotweine. Da der Wein kühl getrunken wird – wie Weißwein – ist er besonders im Sommer beliebt.

Blanc de Noir

(franz. wörtlich: „Weißer aus schwarzen“) ist die französische Bezeichnung für einen aus Rotwein gekelterten weißen Wein. Der Saft einiger Rotweinsorten   ist hell, unabhängig davon, welche Farbe die Schale hat.  Die Farbstoffe der Traube sitzen in diesem Fall  nahezu vollständig in der Traubenhaut. Wird der Saft vor der Gärung von der Schale getrennt, erhält man hellen Wein.

Der Spätburgunder

Pinot-noir-Weine sind tief rubinrot, aber mit geringer Farbintensität. Sie gelten als samtige und vollmundige Rotweine mit langer Lagerfähigkeit. Der Pinot noir besitzt ein eigenständiges, typisches Bukett, welches besonders durch die Fruchtigkeit geprägt ist: bei Jungweinen kann die Frucht des Weines nach Brombeeren schmecken, im Alter erinnert sie mehr an Nüsse mit einer zarten Bitternis (Bittermandeln).

Dornfelder

Der Dornfelder hat eine schwarzrote Farbe und einen fruchtigen Geschmack. Die Säureausprägung ist eher moderat, was säureempfindlichen Weintrinkern entgegenkommt. Mit dem hohen Farbstoffgehalt geht auch ein hoher Gerbstoffanteil einher. Aufgrund seiner Charakteristik eignet er sich auch zum Ausbau in Eichenholzfässern (Barrique).

Sankt Laurent

Qualitätsmäßig liegt der St. Laurent zwischen dem anspruchslosen Portugieser und dem hochwertigen Spätburgunder oder Pinot noir. Seine Beeren sind weniger dünnhäutig und damit nicht so anfällig für Verletzungen wie die des Spätburgunders. Der Wein ist von mittlerem Körper und weist einen intensiven Duft nach Waldbeeren und Schwarzkirschen auf.